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Da strahlten die Organisatoren des 1. Wolfhager Kinderleichtathletik (KiLa)-Hallensportfest um Ulrike Kleinschmidt gleich doppelt: Sie heimsten nicht nur jede Menge Lob für ein großartig organisiertes Hallensportfest ein, welches gleichzeitig auch die Kreishallenmeisterschaften darstellte, sondern ihre jungen Athletinnen und Athleten räumten kräftig Titel ab.

Alle teilnehmenden Trainer und Betreuer lobten die zügige und reibungslose Organisation bei der Premiere nach über 30 Jahren ohne Sportfest bzw. Kreismeisterschaft in Wolfhagen. Eine Teilnehmerin sagte wörtlich: „Wir sind hier in Wolfhagen so früh fertig, dass ich tatsächlich mal etwas mit meiner Familie an einem Sonntagnachmittag machen kann, das ist richtig toll“. Mehr Lob geht wohl kaum.

Auch sportlich ging es rund in der Wolfhager Sporthalle – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Beim Biathlon mussten die Teams zwei Runden sprinten und mittendrin mit Wurfbällen Kegel umwerfen. Ansonsten standen noch der Hindernis-Sprint als Staffellauf, die Wechselsprünge, das Medizinballstoßen oder die 1-Bein-Hüpfer-Staffel auf dem Programm.

Bei den U10 gab es einen Gleichstand von 3 Teams, so dass es ein Novum gab: 3 Kreismeister ! Darunter waren das Team des VfL Wolfhagen mit Zoe Kepper, Josefin Hellmann, Viktoria Hupfeld, Jana Kreitsch, Isabelle Richter, Mia Rösener, Melike Trommer, Karl Schunk, Tom Michl und Kian Zilke. Besonders zu erwähnen ist auch, dass der VfL in der U8 so viele Nachwuchsathleten hatte, dass mit Mathea Finke, Hanin Ghobontni, Moritz Knobloch, Mia Richter und Jana Tadler sogar noch ein zusätzliches Team als Startgemeinschaft mit Hofgeismar und Liebenau zustande kam und den zweiten Rang erkämpfte.

In der U8 gewann das VfL-Team mit Phil Beyer, Aimie Bräutigam, Paul Engelbrecht, Luisa Gutschank, Niklas Hellmann, Henry Nolte, Julian Ramus und Lucie Röhling alle 4 Wettbewerbe und damit den Gesamtsieg.

Auch das zweite U10-Team des VfL mit Ben Hölke, Niklas Ertl, Elisabeth Fries, Aurelia Gerhold, Kathy-Lina Lang, Luan Luttropp, Finn Schaumburg, Jasmin Schwedes, Annika Vogel konnten mit den erzielten Leistungen rund herum zufrieden sein, da es für die meisten Starter einer der ersten Wettkämpfe waren.

Hauptorganisatorin Ulrike Kleinschmidt gab zum Abschluss das Lob nicht nur weiter an die jugendlichen und erwachsenen Athletinnen des VfL bei der Durchführung der Meisterschaften, sondern auch an die vielen Eltern, die nicht nur beim Aufbau und Abbau wirklich tatkräftig angepackt hatten, sondern darüber hinaus auch kräftig Kuchen gebacken hatten und so auch finanziell ein Erfolg zu verbuchen war. Das lag natürlich auch an den Gymnastikdamen des VfL, die in eingespielter Weise das „Catering“ gemanagt haben – auch ihnen gehört ein großer Dank.
Ein Dank ging natürlich auch an die Hauptsponsoren Stadtwerke Wolfhagen und BARMER, die dafür gesorgt hatten, dass es Urkunden und Medaillen gab.

Unsere Bildergalerie kann nur annähernd den Enthusiasmus, das frenetische Anfeuern der Eltern und die Dynamik des Hallensportfestes andeuten. Schauen sie selbst...

PS: 
Der VfL hat damit gezeigt, dass er sehr wohl in der Lage ist, Meisterschaften zu organisieren. Schade nur, dass wir aufgrund der nicht wettkampftauglichen Laufbahn im Liemecke-Stadion keine offizielle Meisterschaft in der Freiluftsaison durchführen können. So bleibt zu hoffen, dass hoffentlich bald die für den Sport in ganz Wolfhagen überaus wichtige und im Sportentwicklungsplan priorisierte Tartanbahn kommen wird. Dann könnte sich Wolfhagen über den Vereinssport mit Fußball und Leichtathletik sowie den Erfolgen im Schulsport zu einer richtigen Hochburg entwickeln.

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Wir sind „Fit für die Vielfalt“ – Integration

Der VfL 1889 Wolfhagen ist seit Jahren aktiver Stützpunktverein im DOSB-Programm „Integration durch Sport“. Dieses Bundesprogramm zielt darauf, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund für ein Engagement in Sportvereinen zu gewinnen. Ziel des Programms ist es, Menschen mit Migrationshintergrund dafür zu gewinnen, sich aktiv auf allen Ebenen des Vereinslebens einzusetzen – sowohl als aktiveMitglieder als auch als Ehrenamtliche.

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Wer gemeinsam Sport treibt, lernt sich automatisch gegenseitig kennen. Das gemeinsame Interesse am Sport tritt in den Vor-, die Unterschiede in den Hintergrund. Berührungsängste werden ganz natürlich abgebaut und neue Freundschaften können entstehen. Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche, denn wenn Vielfalt von Anfang an normal ist, entstehen Vorurteile erst gar nicht. Ganz nebenbei stärkt der gemeinsame Sport das Selbstbewusstsein aller Beteiligten. Das sieht man an unserem Modellprojekt „Inklusives Ringen“, wo wir Jugendlichen mit Handicap, nämlich taubstummen Jungen, in 2023 die Möglichkeit eröffnet hatten, gemeinsam mit unseren Leistungsringern in einer inklusiven Trainingsgruppe zu ringen. Das Pilotprojekt endete mit der Weltmeisterschaft von Denys Trehubenko. Wir beantragen gerade die Förderung, dies offiziell als dauerhafte Inklusionsgruppe einführen zu können.

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