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In Topform: Mit 6,05 Metern im Weitsprung legte Eike Kratzsch den Grundstein für den Nordhessentitel und DM-Norm im Mehrkampf.
(c) HNA/zct/nh

Wolfhager Leichtathlet Eike Kratzsch stark bei Blockmehrkampfmeisterschaften

Bad Sooden-Allendorf. Mit 2823 Punkten qualifizierte sich Eike Kratzsch (VfL Wolfhagen) als Sieger der Nordhessischen Blockmehrkampfmeisterschaften in Bad Sooden-Allendorf für die Deutschen U16-Meisterschaften im August in Wesel.

Kratzsch präsentierte sich in bestechender Form und deklassierte seine Konkurrenten im Blockmehrkampf Sprint/Sprung mit fast 200 Punkten Vorsprung. In jeder der fünf Einzeldisziplinen des Mehrkampfes gewann er die Disziplinwertung. Bedenkt man, dass einige Leistungen unter starkem Gegenwind und niedrigen Temperaturen litten, so ist in den nächsten Wettkämpfen sogar noch eine deutliche Steigerung von Kratzsch zu erwarten.

Überragend war sein Ergebnis im Weitsprung. Hier setzte er mit 6,05 Metern den ersten Sechs-Meter-Sprung seiner Laufbahn in die Sandgrube und steigerte damit seine persönliche Bestweite um 30 Zentimeter. Im Hochsprung floppte er erstmals über 1,72 Meter. Verlassen konnte sich Kratzsch auch auf seine Stärke im Speerwerfen. Hier legte er 14 Meter zwischen sich und die Konkurrenz.

Einen glänzenden Eindruck hinterließ auch die 13-Jährige Leona Biermann (VfL Wolfhagen). Nach einem harten Kampf mit Esther Leipold (Borken) gewann sie hinter der ungefährdeten Siegerin Carolin Friedrich (Guxhagen) die Silbermedaille im Basisblockmehrkampf.

Biermanns stärkste Disziplin war der Weitsprung, wo sie 4,81 Meter erreichte. Auch im 75-Meter-Sprint (10,77 Sekunden) und im 60-Meter-Hürdensprint (11,26 Sekunden) erreichte sie schnelle Zeiten und ging mit knappem Vorsprung in den abschließenden 2000-Meter-Lauf. Hier zeigte sie noch einmal eine Energieleistung und bewältigte die ungewohnte Langdistanz in 8:54,77 Minuten. Rang zwei und tolle 2197 Punkte waren der Lohn der Mühen. Alica Grunewald machte mit Bronze im Blockmehrkampf Sprint/Sprung der W14 den Medaillensatz für den VfL Wolfhagen komplett.

Grunewald hatte ihre besten Szenen im Weitsprung (4,73 Meter) und im Speerwerfen (24,75 Meter) wo sie jeweils den zweiten Rang der Disziplinwertung belegte. In der Gesamtwertung erreichte sie 2302 Punkte.

Bronze holte auch der für die LG Baunatal/Fuldabrück startende Wolfhager Kevin Wolf im Blockmehrkampf Lauf der M15. Wolf war in 13,11 Sekunden der schnellste Hürdensprinter seines Disziplinblocks und überzeugte auch im Ballweitwurf mit 43,5 Metern.

Den Sprung in die Top-Ten schafften Lavina Schulz als Fünfte und Ann-Kristin Behr als Siebte im Sprintmehrkampf der W15 sowie Mareike Schaake auf Rang zehn im Basisblockmehrkampf der W13. (zah)

Quelle: HNA vom 15.05.2012


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Leichtathletik: Athletin des SSC Vellmar zur Deutschen Meisterschaft

Oziegbe mit starker Leistung

BAD SOODEN-ALLENDORF. Sharin Oziegbe (SSC Vellmar) erzielte das herausragende Ergebnis der Mädchen bei der Nordhessischen Meisterschaft im Block-Mehrkampf der Schüler und Schülerinnen U 16 und U 14 im Eilse-Stadion in Bad Sooden-Allendorf. In diesen Fünfkämpfen sind die Läufe über 100 Meter und 80 Meter Hürden sowie der Weitsprung für alle gleich. Jeweils zwei Übungen werden nach Neigung gewählt.

Mit 2630 Punkten im Block-Wurf übertraf die 1,76 m große Goetheschülerin die für die Deutsche Schüler-Mehrkampf-Meisterschaft Mitte August in Wesel gefordert Norm um mehr als 300 Zähler. Der Weitsprung ist die Stärke der 14-Jährigen. Im dritten Durchgang flog die von Altmeister Günter Zeiß trainierte Athletin auf 5,79 m. Lediglich Helen Stamm (SSC Berlin) erzielte im Vorjahr im DLV eine größere Weite. 13,28 Sekunden über 100 Meter bei 2,4 m/s Gegenwind sowie 12,37 Sekunden über 80 Meter Hürden sind beeindruckende Leistungen in diesem Alter. Vanessa Grimm (LG Reinhardswald) mit 2639 Punkten im Block Sprint/Sprung der W 15 sowie Jennifer Brommer (LAV Kassel) mit 2365 Zähler im Mehrkampf Lauf der W 14 erfüllten ebenfalls die DM-Norm und sind mit Carolin Friedrich (TuSpo Guxhagen, 2411) als Erste der W 13 weitere nordhessische Trumpfkarten auf Landesebene. In beiden Mannschafts-Wertungen der Mädchen setzten sich die Teenager des LAV Kassel durch.

Fünf Jungen qualifiziert

Trotz niedrigen Temperaturen erfüllten fünf Jungen die Qualifikation für Wesel. Besonders der Jahrgang 1997 ist gut geraten. 6,05 m im Weitsprung sowie 1,72 m im Hochsprung brachten Eike Kratzsch (VfL Wolfhagen) den Sieg in der Vielseitigkeits-Prüfung Sprint/Sprung. Mit starken 6:24,74 Minuten über 2000 Meter entschied Yannik Gerland (LAV Kassel, 2392) im Block Lauf den Zweikampf mit Johannes Vollbracht (LG Diemelsee, 2377) für sich. 13,52 m im Kugelstoßen (4 kg) und mehr noch 49,08 m im Diskuswerfen (1 kg) waren für Jannik Huber (TSV Twiste) die Basis zum überlegenen Sieg im Block Wurf der M 15 und brachten ihm mit der Ein-Kilo-Scheibe die einzige 700-Punkte-Wertung des Tages. Erst mit dem letzten Anlauf wurde in der M 14 der Zweikampf zwischen Tobias Dilling (LG Reinhardswald, 2615) und Tim Simshäuser (TSV Korbach, 2586) entschieden. Beide lösten das Ticket an den Niederrhein. (zct)

Quelle: HNA vom 16.05.2012

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Wir sind „Fit für die Vielfalt“ – Integration

Der VfL 1889 Wolfhagen ist seit Jahren aktiver Stützpunktverein im DOSB-Programm „Integration durch Sport“. Dieses Bundesprogramm zielt darauf, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund für ein Engagement in Sportvereinen zu gewinnen. Ziel des Programms ist es, Menschen mit Migrationshintergrund dafür zu gewinnen, sich aktiv auf allen Ebenen des Vereinslebens einzusetzen – sowohl als aktiveMitglieder als auch als Ehrenamtliche.

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Wer gemeinsam Sport treibt, lernt sich automatisch gegenseitig kennen. Das gemeinsame Interesse am Sport tritt in den Vor-, die Unterschiede in den Hintergrund. Berührungsängste werden ganz natürlich abgebaut und neue Freundschaften können entstehen. Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche, denn wenn Vielfalt von Anfang an normal ist, entstehen Vorurteile erst gar nicht. Ganz nebenbei stärkt der gemeinsame Sport das Selbstbewusstsein aller Beteiligten. Das sieht man an unserem Modellprojekt „Inklusives Ringen“, wo wir Jugendlichen mit Handicap, nämlich taubstummen Jungen, in 2023 die Möglichkeit eröffnet hatten, gemeinsam mit unseren Leistungsringern in einer inklusiven Trainingsgruppe zu ringen. Das Pilotprojekt endete mit der Weltmeisterschaft von Denys Trehubenko. Wir beantragen gerade die Förderung, dies offiziell als dauerhafte Inklusionsgruppe einführen zu können.

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